Die weltweite Corona-Pandemie hat in Deutschland fast flächendeckend zu einem regelrechten Lockdown geführt. Das trifft nicht nur die Verbraucher, sondern in ganz besonderem Maße auch Selbstständige. Hier brechen nicht nur Aufträge weg – sie sind zum Teil auch von gesetzlichen Anordnungen betroffen, die eine Schließung aufgrund der Anwendung des Infektionsschutzgesetzes beinhaltet. Die Bundesregierung hat hier schnell reagiert: Mit der sogenannten Corona-Hilfe können Unternehmen und Selbstständige jeder Größenordnung unbürokratisch finanzielle Hilfen in Anspruch nehmen. Dies ist aber nicht die einzige Hilfe die Sie schnell in Anspruch nehmen können:

Liquiditätssicherung

Viele Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung der Liquiditätssicherung.

Aus aktuellem Anlass, haben wir in intensiven Gesprächen zu den Themen: Fördermittel, Soforthilfe und Liquidität eine Checkliste erstellt. Diese ermöglicht es uns Handlungsempfehlungen abzuleiten, um Unternehmen kurzfristig zu unterstützen, die wirtschaftliche Situation zu bewerten und im Rahmen von gesetzlichen Möglichkeiten zu stabilisieren.

  • Stundung von Steuern
  • Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Tilgungsaussetzung für Hausbank- und Förderkredite
  • Beantragung von Kurzarbeitergeld (KUG)
  • Zuschüsse für Freiberufler und Soloselbständige
  • Soforthilfe für freischaffende Künstler-/innen
  • Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (behördl. Tätigkeitsverboten oder Verdienstausfall durch Quarantäne)
  • Inanspruchnahme der freiwilligen Arbeitslosenversicherung

Die NRW-Soforthilfe und die KfW-Corona-Hilfe steht während der COVID-19 Krise zur Verfügung:

NRW-Soforthilfe

Dreh- und Angelpunkt für alle betroffenen Unternehmen ist die NRW-Soforthilfe 2020. Sie kann unkompliziert und komfortabel auch von zu Hause aus und im Online-Verfahren beantragt werden:

Antragsformular für die NRW-Soforthilfe 2020

Wichtig zu wissen:

Zwar haben Sie bis zum 31.05.2020 Zeit, um den Antrag auf Corona-Hilfe zu stellen. Wir empfehlen aber dringend, den Antrag so schnell wie möglich zu stellen, um die Liquidität für Ihr Unternehmen zeitnah zu gewährleisten. Bedenken Sie dabei auch, dass Ihre laufenden Kosten ein Unternehmen schnell in wirtschaftliche Schieflage bringen können – Liquiditätshilfen sind hierbei ein gutes Mittel, um auch langfristig finanzielle Engpässe zu vermeiden.

KfW-Corona-Hilfe

Abseits der NRW-Soforthilfe 2020 können Unternehmen auch durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) finanzielle Unterstützung erhalten. Dazu zählen vor allem die KfW-Kredite – sie unterscheiden primär danach, ob es sich um ein junges Unternehmen (weniger als fünf Jahre am Markt) oder um ein etabliertes Unternehmen handelt, das bereits länger als fünf Jahre am Markt ist.

Im Unterschied zur oben genannten Soforthilfe sind die Hilfsprogramme der KfW darauf ausgelegt, zurückgezahlt zu werden. Sie bieten dennoch attraktive Konditionen und sind daher ebenfalls eine denkbare Option, um die Liquidität des Unternehmens während der Corona-Krise zu verbessern.

Eine Übersicht über die möglichen Hilfsprogramme finden Sie hier:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Wichtig zu wissen:

Die KfW ist kein Finanzierungspartner. Ein Antrag für die von der KfW zur Verfügung gestellten Programme ist daher stets in Zusammenarbeit mit der eigenen Bank oder Sparkasse zu stellen. Ein Direktantrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau ist grundsätzlich ausgeschlossen.

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Henning Ritter
Henning RitterGeschäftsführerritter@swanworks.de